Auf der schiefen Bahn


Eins Mal vorweg: Ich traue es mir fast gar nicht zu sagen 🙂 ich bin auf die Schiefe Bahn geraten.

Uiuiui, puh! Jetzt ist es raus und ich muss mal grĂŒndlich in mich reinhören, was mein Gewissen dazu sagt. Ich lauschte ziemlich lange und finde, einmal auf die Schiefe Bahn geraten, ist das richtig cool. Wenn die Schiefe Bahn auch noch in landschaftlich reizvoller Gegend liegt, na dann ist doch alles positiv und sie passt auch gut in die wunderbare Tour. Der Anfang war Böhlen, ĂŒber Wildenspring und das urige Junkerbachtal ging es ins Schwarzatal. An der Obstfelder Schmiede geriet ich dann auf die Schiefe Bahn. Die einfache Fahrt zur Bergstation Lichtenhain und weiter mit der Elektrischen nach Oberweißbach kostet 10 Euronen plus zwei fĂŒrs Fahrrad. Oberweißbach hat einige MeisterstĂŒcke zu bieten. ThĂŒringens grĂ¶ĂŸte Dorfkirche mit ĂŒber 2000 PlĂ€tzen und dazu die grĂ¶ĂŸte Kanzel Europas. Die nĂ€chste Gipfelleistung ist der Fröbelturm mit genau 100 Stufen zur schönen Aussicht. Übrigens ist der Oberweißbacher Herr Fröbel dafĂŒr verantwortlich, das selbst im fernen Neuseeland der Kindergarten Kindergarten heißt und am Kiosk neben dem Turm gibt es leckeren Wildgulasch. Weiter rollte es sich durch schöne SchiefergebirgswĂ€lder zum FelsenhĂ€uschen und zur Talsperre Leibis. Über Unterweißbach und Sitzendorf komme ich wieder im Schwarztal an. Bis Mellenbach gibt es einen Radweg und bis SchwarzmĂŒhle einen heftigen Wurzeltrail. Am Breitenbach entlang geht es dann etliche Höhenmeter hinauf nach Böhlen und zum Auto.

Fazit: Eine Tour die mich auf alle FÀlle neugierig macht. Die Meuraer Steine oder die Schwarzburg kenne ich noch gar nicht. Das wird ein schöner Sommer.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0